Samstag, 19. Oktober 2019

"Lauter als Hass".

Bei der von den herrschenden Meinungswächtern veranstalteten Jagd auf "Hass" geht die Meinungsfreiheit drauf.

Aber welcher Haß ist gemeint? Es gibt mindestens zwei Arten:

• Einen, der auf falsche Propaganda gegründet ist. Die Gemüter werden aufgestachelt, Dinge zu glauben, die nicht bewiesen oder beweisbar sind. Die Aufstachelung rührt nicht aus unmittelbarer Anschauung des Hassenden her, sondern aus blindem, treuherzigem Glauben an die Propagandabotschaft. Es wird geglaubt, was heiß und hassend macht, nicht selten einfach aus dem Grund, daß das Gefühl des Hassenkönnens und des Heiß-seins als angenehm, als belebend, als sinnstiftend empfunden wird.

Beispiel: Haß gegen jeden, der nicht mit einer bestimmten Doktrin übereinstimmt, weil die Doktrin aussagt, daß jeder, der nicht zustimmt, eine große Gefahr heraufbeschwört. Das Kippen des Erdklimas. Die "Erderhitzung".

Diese Art des Hasses ist gefährlich und ethisch verwerflich. Menschen werden zu Marionetten einer Agenda gemacht. Ihn zu bekämpfen bedeutet, die Propaganda als solche zu entlarven. Das ist ohne Medienmacht sehr schwer.

• Und einen anderen, der auf unmittelbarer Anschauung und Erfahrung beruht. Einer Erfahrung, die Schmerz, Leid, Elend, Kummer bringt und unmittelbar mit dem Gefühl der Ohnmacht, der Hilflosigkeit und der Wehrlosigkeit vergesellschaftet ist. Diese Mischung erzeugt Haß.

Beispiel: Gewalterfahrungen mit Ausländern, die öffentlich nur unter erheblichem Risiko mitgeteilt werden können. Denn die herrschende Meinung deutet schon die Berichterstattung selbst als Ausdruck des Hasses gegen Ausländer aus. Vorbeugende Hilfe durch die Polizei ist oft nicht möglich. Die Aufarbeitung einer erlittenen Straftat durch die Justiz steht meistens im Zeichen der Verständnissuche für den Täter und der Mitschuldsuche für das Opfer. Die Wahrnehmung von Doppelstandards steht im Raum. Straftaten von Deutschen mit deutschsprachigen Urgroßeltern werden öffentlich anders aufgearbeitet als Straftaten von Ausländern oder Ausländern mit deutschem Paß. Vergleiche die Fälle "Limburg" und "Halle".

Diese Art des Hasses ist ethisch bedenklich, menschlich aber zutiefst verständlich. Ihn zu bekämpfen bedeutet beispielsweise, die Doppelstandards zu beseitigen, die Gefahrenmomente durch konsequente Abschiebung straffällig gewordener Ausländer zu mindern und die Staatsgrenzen als unverzichtbare Schranke für einen sicheren Rechtsraum zu behandeln. Das ist ohne politische Macht unmöglich.

Tatsächlich meinen die aktuellen machtseitigen Kampagnen "gegen Hass" aber genau nicht die vorgenannten Maßnahmen. Vielmehr ist ein Maulkorb für jeden gemeint, der sich politisch unliebsam äußert. Der Haß wird so nicht bekämpft werden können --  das ist sicher. Er wird vielmehr desto größer werden, je mehr die Gefühlsmischung aus Schmerz und Wehrlosigkeit, die ihn erzeugt hat, verstärkt wird.

Karikatur aus dem Jahre 2019.


"Louder than hate."


The hunt for "hate", organised by the ruling opinion leaders, is simultaneously a hunt for freedom of expression.



But what hatred is meant? There are at least two types:



• One based on false propaganda. The minds are incited to believe things that are not proven or provable. The incitement does not come from the direct view of the hater, but from blind faith in the propaganda message. It is believed what makes hot and hating, often simply because the feeling of being able to hate and being hot is perceived as pleasant, invigorating, meaningful.



Example: Hatred against anyone who does not agree with a certain doctrine, because the doctrine states that anyone who does not agree conjures up a great danger. The tilting of the earth's climate. The "global heating".



This kind of hatred is dangerous and ethically reprehensible. People are made puppets of an agenda. To fight it is to expose propaganda as such. This is very difficult without media power.



• And another based on direct observation and experience. An experience that brings pain, suffering, misery, sorrow and is directly associated with the feeling of powerlessness, helplessness and defenselessness. This mixture generates hatred.



Example: Experiences of violence with foreigners that can only be communicated publicly at considerable risk. For the prevailing opinion already interprets the reporting itself as an expression of hatred against foreigners. Preventive help by the police is often not possible. The processing of a crime suffered by the judiciary is mostly characterized by the search for understanding for the perpetrator and the search for complicity for the victim. The perception of double standards is the main issue. Crimes committed by Germans with German-speaking great-grandparents are publicly dealt with differently than crimes committed by foreigners or foreigners with a German passport. Compare the cases "Limburg" and "Halle".



This kind of hatred is ethically questionable, but deeply understandable in human terms. Fighting it means e.g. eliminating double standards, reducing the dangers by consistently deporting foreigners who have committed crimes, and treating national borders as indispensable barriers to a secure legal area. That is impossible without political power.

In fact, the current power-side campaigns "against hatred" do not mean the aforementioned measures. Rather a muzzle is meant for everyone who expresses himself politically unpleasantly. Hate will not be combated in this way -- that's for sure. Rather, it will become greater and greater the more the mixture of feelings of pain and defencelessness that has created it is intensified.



Caricature from the year 2019.