Montag, 10. September 2018

Aber das goldwerte Täterlein konnte doch nicht wissen, ...

... kann doch nichts dafür, wenn sein Opfer unter Kopftritten und/ oder Messerstichen des Täterleins verstirbt. Dieses konnte doch nicht ahnen, daß sein Opfer so empfindlich ist. Seine Tat kann daher unmöglich in einer ursächlichen Beziehung zum Tod des Opfers stehen. Schon gleich gar nicht, wenn der Täter einer Bevölkerungsgruppe angehört, die nach höchstem politischen Willen in Bälde die verhaßten autochthonen Deutschen ersetzen soll. Da kann es doch nicht schaden, wenn der Ersetzungsvorgang ein ganz klein wenig beschleunigt wird. Und da darf es nicht sein, daß der Immigrationsbetrieb durch zu scharfe Urteile oder vollzogene Abschiebungen, die auf das Zielpublikum abschreckend wirken könnten, unnötig gebremst wird.

Vor wenigen Tagen entstand bei maßgeblichen politischen und medialen Einlassungen nach dem Todesfall von Köthen der gleiche Eindruck. Hier zwei Karikaturen, die auf ähnliche Fälle aus den Jahren 2010 und 2009 Bezug nehmen:



Fall des Todesopfers Dominik Brunner: "Klarer Fall -- kein Mord! Herzstillstand durch Brust-Erweichung! Der Täter konnte nicht ahnen, daß die Rippen nicht messerfest sind!"

Karikatur aus dem Jahre 2010.


Fall des Komaopfers Waldemar W.: "Jeden Tag werden Streichhölzer entflammt, und in 99,9% der Fälle gibt es keine schlimmen Folgen! Selbst schuld, wenn Sie brennbar sind!" spricht ein deutscher Richter zum Oberstübchen, das sich ins Koma auflöst.

Karikatur aus dem Jahre 2009.

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