Dienstag, 13. Dezember 2016

Deutsche Lumpenpresse: Exzesse journalistischer Chuzpe. Eine karikierende Auswahl 2011-2016.


Stilblüten verdruckster Sprache. Focus online, 19.10.2011: "Als das Pärchen dann den Platz wechseln wollte, erhielt der 21-jährige mehrere Faustschläge ins Gesicht und brach SICH das Nasenbein." Eine abgefeimte sprachliche Methode, kriminelle Gewalt "einer Gruppe junger Leute", wie es in diesem journalistischen Produkt weiter nebelhaft hieß, zu verschleiern.
Karikatur aus dem Jahre 2011.


Exzesse journalistischer Chuzpe. Welt online, 02.05.2012: "ProNRW-Kampagne. Islam-Karikaturen gefährden Deutschlands Sicherheit." "Merkel-Karikaturen gefährden den Bestand der Republik." "Klima-Karikaturen gefährden die Zukunft des Planeten." Vor redaktioneller Arbeitsaufnahme ist der feste Sitz des Burka-Bretts zu prüfen. Meinungs-Zombie und stolz darauf.
Karikatur aus dem Jahre 2012.



Exzesse journalistischer Chuzpe. Welt.de, 14.08.2014. "Wir teilen sowieso immer die Meinung des Pentagon und sagen heute: Rußland vernichtet den Wohlstand in Deutschland!"
Karikatur aus dem Jahre 2014.



Exzesse journalistischer Chuzpe. Tagesspiegel, 09.09.2014. Die Meldung: "Flug MH17: Bericht ohne Aussage zur Abschußwaffe." Der Redakteursgedanke: "Vermute: Kann nur der Russe gewesen sein!" Die Schlagzeile: "Bericht zum Absturz von Flug MH 17: BuK-Rakete russischer Bauart als Ursache vermutet."
Karikatur aus dem Jahre 2014.




Exzesse journalistischer Chuzpe. Tagesspiegel, 06.05.2016. Rerum manipulare causas. "Ho..ho.. AfD und Hofbräukeller in München! Dazu fällt mir aber eine tolle Zeile ein!" Bei uns in jedes Stück: Petry gleich Hitler!.
Karikatur aus dem Jahre 2016.


Exzesse journalistischer Chuzpe. shz.de (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag), 24.11.2016. "Beatrix von Storch kommt nach Kiel. Vortrag in der AfD-Geschäftsstelle. Linke Gruppierungen sagen dazu: Verpiss dich! Gegendemo um ... Ort: . Der bösen AfD-Frau einen gebührenden Empfang bereiten! Ein Qualitätsbericht von shz.de." "Na und? Wir zitieren doch nur! Das gehört zu unserem Job!" Stimmt zwar, aber die AfD, um die es hier geht, kam als Betroffene im Artikel so gar nicht zu Wort. I love Antifa scheint den Verfassern dieses "Berichts" auf die Stirn geschrieben zu sein, dieser Eindruck trieft aus jeder Zeile.

Nachtrag, 15.12.2016:

Hier der "Bericht"; zur Lektüre empfohlen wird der Eintrag im Kommentarbereich am 24.11.2016, 16.49 Uhr:

http://tinyurl.com/h7go5gz

Hier die Früchte des Hasses:

http://tinyurl.com/z5be8ye


Karikatur aus dem Jahre 2016.

German rascal press/ lying scribes: Excesses of journalistic chutzpah.

+++