Dienstag, 5. Januar 2016

Erneuerbare-Energien-und-Wärme-Gesetz: tätiges Mästen der Isolier- und Ökoindustrie

Unter dem Jubel der Öko-Industrie-Amigos ("ich weiß noch was" - in unverhohlener Gier auf gutes Steuergeld, natürlich) legt der Minister für Umwelt- und Klimamärchen, Sigmar Gabriel (SPD), dem deutschen Michel den Klimaschutzvollzugvollschutzanzug an. Dazu gehören: Sammelbeutel für alle Körpersekrete, insbesondere Wasser; Wärmesammelanzug nach Isolierstandard EU-24/19-BC; Darmwindkraftanlage mit CH4-Katalysator, Photovoltaikanlage auf dem Oberarm, Wärmespeicheranlage, die huckepack getragen wird. Am wichtigsten: CO2-Katalysator (mit integriertem und verplombtem CO2-Emissionsmesser, der seine Daten sekundengenau per Internet an die Finanzverwaltung überträgt) vor die Atemwege, damit die diesbezüglichen weltweiten Emissionsanteile Deutschlands um weitere Milliardstel-Promille gesenkt werden können, von denen jedes einzelne Milliarden Euro kostet - und zwar den Steuerzahler und Verbraucher. Ob das Klima sich dadurch ändert, weiß der Hahn auf dem Mist und sonst niemand.

Dieser Anzug ist natürlich nicht billig. Hierzu ein Auszug aus bisher unveröffentlichten Strategiepapieren der einschlägigen Planungsministerien:

"Erste neutrale Schätzungen der beteiligten Hersteller gehen von EUR 32.000 pro Stück aus. Die Exemplare für Kinder sind wegen des erforderlichen Miniaturisierungsaufwandes um etwa 33 Prozent teurer. Die laufenden Unterhaltskosten (Kat-Wechsel, Flüssigkeitsentleerung, PVA-Anlagenwartung usw.) werden mit etwa EUR 2.300 pro Jahr und Anzug veranschlagt. Hinzu kommt eine Emissionspauschale für jeden Kubikmeter CO2, der als ausgeatmet der Finanzverwaltung übermittelt wurde, von EUR 25. Die Finanzierung dieser Kosten wird von der Regierung vermittels Einführung einer Zwangskreditaufnahme geregelt. Wer* Immobilien besitzt, wird für die Anschaffung und den Unterhalt der in seiner Familie benötigten Anzüge mit einer Zwangshypothek belegt. Wer* keine besitzt, muss einen Steueraufschlag zahlen, mit dem der Kredit im Laufe seines Lebens, wo nötig bis zum Lebensende, getilgt wird. Wer* mangels Einkommen keine Steuern zahlt, wird zur Zwangsarbeit verpflichtet und muss in der Herstellerindustrie für die Vollschutzanzüge Dienst leisten. Er* erhält dafür in neu einzurichtenden Lagern sozial gerecht freie Kost und Logis - mehr nicht. Wer* das alles nicht will und in klimafeindlicher Starrköpfigkeit seine Mitwirkung an der klimabezüglichen Planetenrettung gänzlich versagt, wird sich für das freiwillige klimafreundliche Verhungern (FKV) entscheiden. Die Gesetzesvorlagen hierzu sind auf der Fraktionsebene in Vorbereitung. Mit nennenswertem parlamentarischem Widerstand gegen diese Vorlagen wird in den Regierungsfraktionen angesichts der bevorstehenden Wahlen und der damit in Verbindung stehenden parteiinternen Entscheidungen bei der Besetzung von Wahlkreisen und Landeslisten nicht gerechnet.

Für das FKV werden auf den Wiesen entlang des Rheins an mehreren Dutzend Standorten große Flächen enteignet (entsprechend den Sondergesetzen Notstandsgefahr Klimakatastrophe) und anschließend eingezäunt, auf denen das CO2-emissionsbegrenzende und insoweit durchaus willkommene Versterben der Ökoverweigerer* unter Sichtschutz stattfinden kann. Da diese sich ohnedies freiwillig für den Klimaschutz zu sterben entschlossen haben, wird auf die Errichtung von Unterkünften auf den Rheinwiesen-Lagerflächen ganz verzichtet. Einfache Gruben für die Notdurft und eine Schlussphase des klimaunwerten Lebens unter freiem Himmel müssen genügen. Etwa auftretende Bemühungen aus Teilen der Bevölkerung, den freiwillig verhungernden Lagerinsassen aus emotionaler, klimaschädlicher Verirrung (etwa Mitleid) Lebensmittel durch den Zaun hindurch zuzustecken, sind mit härtester Waffengewalt der Wachmann*schaften zu unterbinden. Zum Zwecke der Erhaltung eines gewissen Fertigkeitsniveaus der Wachmann*schaften in der Waffenhandhabung wird es den Wachmann*schaften erlaubt sein, nach Belieben durch den Zaun auf die freiwillig verhungernden Lagerinsassen zu schießen und ihnen dadurch vereinzelt einerseits weitere Leiden zu ersparen, andererseits die CO2-Gesamtemissionsquote des jeweiligen Lagers weiter zu optimieren. Die Lagerkommandanten* sind gehalten, die klimarelevanten Abschussziffern wöchentlich an das Ministerium zu melden. Die Art der hierbei verwendeten Schusswaffenmunition und deren spezifische Schmauchgasemissionsbeiwerte sind wegen der Klimaschutzrelevanz ebenfalls zu melden.

Die Bestattung der verhungerten oder erschossenen Klimahasser* schließlich erfolgt an Ort und Stelle unter Einsatz von Bulldozern, deren Motoren ausschließlich mit klimafreundlichem Biosprit betrieben werden. Sollte es entgegen aller wissenschaftlichen Klimaprognosen des Weltklimarates (IPCC) doch noch zu kalten Wintern mit Schnee und Bodenfrösten kommen, wird das klimagünstige Ableben der Erderwärmungsleugner* durch körperliche Auskühlung in dieser Jahreszeit auf natürliche Weise beschleunigt erfolgen, vorausgesetzt, es wird den Insassen* bei Meidung sofortiger Erschießung verboten, Iglus zu ihrem eigenen Wetterschutz auf dem Lagergelände zu errichten."

Bis hierhin.

Ich aber frage euch: wollt ihr den totalen Ökoterror, so total, daß sich eine kleine Gruppe von neunmalklugen Schläulingen ein sattes, fettes Leben in Saus und Braus auf Basis der von euch gezahlten Steuern, Beiträge, Stromentgelte und Gebühren leisten kann, während die übrigen Teile der Gesellschaft die oben gezeigte Vollschutzkleidung tragen, die sie schon von weitem sichtbar als klimaideologisch voll ausbeutbare Vollidioten ausweist?

Karikatur aus dem Jahre 2008.