Dienstag, 1. April 2014

Strafandrohung für heimliche Vaterschaftstests.

Postkoitale Depression des Ehemannes, der vor dem Gesetz als unterhaltspflichtiger Vater gilt, wenn seine Ehefrau schwanger wird, gleich von wem. Wird die Ehefrau etwa schwanger, während sie ihr Recht auf sexuelle Selbstverwirklichung außerhalb der Ehe wahrnimmt, ist automatisch der Ehemann zum Unterhalt für das so gezeugte Kind verpflichtet, es sei denn, es gelingt ihm rechtswirksam nachzuweisen, daß das Kind nicht von ihm stammt. Die Behelfe für einen solchen Nachweis wurden 2005 durch das deutsche Gendiagnostikgesetz (Bundesjustizministerin zu jener Zeit: Brigitte Zypries, SPD) massiv eingeschränkt. Gentests zur Vaterschaftsfeststellung sind danach nur noch erlaubt, wenn die Mutter des betreffenden minderjährigen Kindes, also hier die Ehefrau, ihre schriftliche Zustimmung dazu erteilt. Heimlich durchgeführte Gentests sind dagegen strafbewehrt, und ihr Ergebnis wird als Beweismittel vor Gericht nicht zugelassen. Gelingt es dem Ehemann nicht, ein Gericht von seinem Verdacht zu überzeugen und bei Zustimmungsverweigerung der Ehefrau die gerichtliche Anordnung eines Gentests zu erwirken, bleibt er vor dem Gesetz der unterhaltspflichtige Vater, selbst dann, wenn er de facto nicht der biologische Vater ist. Das geltende Recht begünstigt insoweit einen Schwangerschaftsbetrug der Ehefrau also nicht nur, es stellt seine Offenlegung ohne Zustimmung der Ehefrau auch noch unter Strafe. In dieser Karikatur Grund genug für düstere Gedanken im Ehebett: "Und wenn sie doch fremdgeht? Kuckuckskind? Vaterschaftest? Zypries' Schlampenschutzgesetz ... Männerfeindliches Scheidungs- und Kindschaftsrecht! Unterhaltspflichten! Verarmung! RUIN?" Gedanken, die die Ehefrau wohl nur zu gern erfahren würde: "Woran denkst du?" (2005) Nachbemerkung: Als vermutete Absicht einer derart absurden Gesetzgebung kann wohl nur angenommen werden, daß der Staat jedem Manne raten will: werde schwul, dann hast du solche Sorgen nicht.

Post-coital depression of the husband, who is considered of being dependent father before the law, if his wife gets pregnant, regardless by whom. If e.g. the wife gets pregnant while using her right of sexual self-realization outside of marriage, the husband is automatically committed to maintenance of the so-begotten child, unless he manages to legally prove that the child is not his. The aids for such proof were severely restricted in 2005 by the German Genetic Diagnostics Act (Federal Minister of Justice at that time: Brigitte Zypries, SPD). After that, genetic tests for paternity are only permitted when the mother of the minor child in question, in this case the wife, has given her prior written consent. Secretly conducted genetic tests, however, are punishable, and its result is not admissible as evidence in court. If the husband does not succeed in convincing a court of his suspicions and in obtaining a court order for a genetic test in case of consent refusal of the wife, he will remain the dependent father before the law, even if he is actually not the biological father. To that extent current law not only favors a pregnancy fraud by the wife, it makes its disclosure without  consent of the wife even criminalized. In this cartoon reason enough for dark thoughts in the marriage bed: "And if she's unfaithful, though? ...  cuckold child? ...  paternity test? ...  Zypries' Bitch Protection Act ...  divorce and child law hostile towards men ... maintenance obligations ... depletion ... RUIN??!?" Wife would only be too pleased knowing these thoughts: "What are you thinking?" (2005).
Postscript: As suspected intention of such absurd legislation can probably only be assumed that the government wants every man advised: Become gay, then you have no such worries.