Dienstag, 28. Oktober 2014

Die Lage ist kritisch.


Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ... und Diagramme ... und Pfeile ... und geometrischer Schnickschnack. Vor allem: schneller. (Karikatur von 1996).

The situation is critical. A picture is worth a thousand words ... and diagrams ... and arrows ... and geometric frills. Above all: it works faster. (Cartoon from 1996).

Samstag, 25. Oktober 2014

Gentechnologie. Studieren im 22. Jahrhundert.


Unterrichtsthema "Das 21. Jahrhundert und seine Skrupel beim Klonen". Der Dozent fordert einen älteren Herrn auf: "Sie sind Zeitzeuge! Erzählen Sie uns, wie furchtbar es war, als man noch mit genetischen Mängeln zur Welt kam!" Schüler und Lehrer tragen EAN-Strichcodes an ihrer Uniform. Das einzige, was sie voneinander unterscheidet. (Karikatur aus dem Jahre 2000.)

Genetic engineering. Studying in the 22nd century. Lessons on "The 21st century and his scruples when cloning". The teacher asks an elderly gentleman: "You are a contemporary witness. Tell us how terrible it was at times when one was born with genetic defects!" Students and teachers wear EAN bar codes on their uniform. The only thing that distinguishes them from each other. (Caricature from 2000.)

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Deckung hinter der Speisekarte: man trifft sich immer zweimal im Leben.

Die Familie mit kleinen Kindern am Tisch im Restaurant. Der hellwache Sohnemann macht seinen schmächtigen Papa auf den kräftig gebauten Lastwagenfahrer (Gastronomie-Großhandel) draußen vor dem Fenster aufmerksam, der im Begriff ist, das Lokal zu betreten: "Papa, das ist doch der LKW, der uns vorhin stundenlang nicht vorbeigelassen hat - und dem du beim Überholen dieses Handzeichen durchs Schiebedach gezeigt hast ..." (2009).

Cover behind the menu: you always meet twice in life. Family with young children at restaurant table. The wide-awake junior calls the attention of his frail father to the heavily built truck driver (catering wholesaler) outside the window who is about to enter the eatery: "Dad, that's the truck that didn't let us pass for hours earlier this day - and finally you showed this hand signal through the sunroof when overtaking ... "(2009).

Freitag, 17. Oktober 2014

Radsport-Doping. Das Doping-Fahrrad.


Team Telekom intim: "Dieses Einspritz-Triebwerk ist natürlich nie in Serie gegangen!" (Karikatur von 1999).


Cycling doping. The doping bike. Team Telekom intimate: "This injection engine is of course never went to series!" (Cartoon by 1999).

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Autos verkaufen im Herbst.





Buntes Herbstlaub fängt sich in den Scheibenwischermulden: Ausstellungsfahrzeuge auf dem Freigelände eines Autohändlers an einem Sonntagnachmittag im Oktober 2014.

Selling cars in fall. Colorful autumn foliage caught in the wiper wells: exhibition vehicles in the open air ground of ​​a car dealer on a sunday afternoon in october 2014.

Himmelsgemälde (27).


Abendhimmel über dem Hamburger Hafen am 11. Oktober 2014.

Evening sky above Hamburg harbor, northern Germany, October 11th, 2014.


Freitag, 10. Oktober 2014

Hôtel de ville.

Ein Touristenpaar am Schalter eines Hôtel de ville irgendwo in der Nähe von Paris. Sie wendet sich an den Mitarbeiter hinter der Scheibe und radebrecht: "Aweh wuh ün schambre sillwupläh?" (gemeint ist: avez-vous une chambre s'il vous plaît?). Er mokiert sich über ihre selbstbewußte und zugleich ignorante Haltung, indem er einen ihrer zuletzt gesprochenen Sätze nachäfft: "Laß mich machen, Schatz! Ich kann Französisch! Ich besorge uns ein Zimmer!" Der Mann hinter dem Schalter ist natürlich ratlos. Denn ein "hôtel de ville"ist in Frankreich nun mal kein Stadthotel, sondern ein Rathaus. (2009).


A tourist couple at the counter of a Hôtel de ville somewhere near Paris. She addresses the employee behind the pane and speaks broken French: "Aweh wuh ün schambre sillwupläh" (Meaning: avez-vous une chambre s'il vous plaît ?). He sneers at her self-conscious and at the same time ignorant attitude by imitating one of her last spoken sentences: "Just leave it to me, honey! I can speak French! I'll get us a room!" The man behind the counter of course is perplexed. For a "hôtel de ville" is not a city hotel in France, but a town hall. (2009).

Samstag, 4. Oktober 2014

Gruppenbild. Regierung. Gesundheit. Übergewicht. Steuern. Kampagne.


Das Bundeskabinett gruppiert sich vor dem Kanzleramt, um die neue steuerfinanzierte Aktion "Schlank durch Sport - weil's gesünder ist" den versammelten Medienvertretern vorzustellen. Die Aktion thematisiert die Gesundheitsrisiken des Übergewichts und will die Bürgerinnen und Bürgerinnen zu vermehrter körperlicher Bewegung animieren. Bundesgesundheitsminister Dr. plag. Florian Falschprang-Heuchelnuss (34, DEPP, dritter von links) betonte im Pressegespräch, daß es für die künftige Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens in Deutschland von eminenter Bedeutung sei, das Kostenaufkommen für solche Krankheitsbehandlungen zu senken, die von zu geringer körperlicher Aktivität herrührten. Hier seien in erster Linie Gefäßerkrankungen und schmerzhafte Fehlhaltungen des Körpers zu nennen. Nach Angaben eines Ministeriumssprechers beläuft sich der Etat für die Aktion auf 299 Millionen Euro, verteilt über drei Jahre und auf zwei Berliner Werbeagenturen. Diese hätten ihre Kampagnenfähigkeit bereits im Wahlkampf für die Partei des Ministers unter Beweis gestellt, hieß es. (2014).

The German Federal Cabinet grouped in front of the Chancellery in order to present the new tax-financed action "Slim through sport - because it's healthier" in front of assembled media representatives. The action focuses on the health risks of obesity and wants to encourage citizens to increased physical activity. Federal Health Minister Dr. plag. Florian Falschprang-Heuchelnuss (34, DEPP party, third from left) stressed in the press conference that it was of the utmost importance for the future affordability of health care in Germany to reduce the costs emergence of such disease treatments that stemmed from too little physical activity. Here to be mentioned were primarily vascular diseases and painful incorrect posture of the body. According to a Ministry spokesperson, the budget for the action is 299 million euros, spread over three years, contractors are two Berlin-based advertising agencies. These had already proven their campaigning abilities in the election campaign for the Minister's party, it was stated. (2014).

Wie schützen wir unser Hätschelkind Islam-Immigration gegen Kritik? Nennen wir es doch einfach ... Haß-Kriminalität!


Das Mitglied des Landtags, Justizministerin Dr. plag. Lydia Intrig-Toussi (29) von der Demokratischen Einheits-Puppen-Partei (DEPP) besteigt ihren maßvoll dimensionierten, steuerfinanzierten und CO2-privilegierten Dienstwagen und macht sich auf den Weg zum Gesetzemachen im Landtag. Um ihre zutiefst toleranzbestimmte und grundgesetzkompatible demokratische Gesinnung öffentlich zu bekennen, hat sie auf das Heck ihres Dienst-PKW einen Aufkleber anbringen lassen: "Wer nicht meiner Meinung ist, ist für mich ein NAZI, dem man gut antifaschistisch mit Strafgesetzen in die Fresse treten muss!" Es wäre unerträglich und nicht hinnehmbar für sie, wenn sie all die ewiggestrigen Stimmen nicht zum Schweigen bringen könnte, die sich kühn erfrechen, ihrer gutmenschlich-fortschrittlichen Weltanschauung öffentlich zu widersprechen und untunliche Fragen zu stellen. Aber lassen wir sie zu einem speziellen Aspekt ihres Regierungshandelns selbst zu Wort kommen: "Der Islam gehört zu Deutschland. Wer daran zweifelt oder ihn öffentlich kritisiert, wer gar aus dem Koran oder der Sunna zitiert, ohne selbst bekennender Moslem zu sein, verdient den Paragraphenknebel so tief in seinen Nazi-Rachen, daß er an seinem eigenen Haß-Erbrochenen erstickt. Dafür sorgen wir schon. Schließlich sind wir Regierung und haben deshalb immer recht. Scheiß auf Grundrechte, womöglich noch für die Altbevölkerung mit Nazi-Urgroßeltern. Das wäre ja noch schöner. Die mit ihrer ewigen deutschen Schuld sind nur noch Zaungäste unseres bunten, vielfältigen Gesellschaftsmodells und sollen ihre Steuerkohle für neue Großmoscheen abliefern, ansonsten ihre braune Kackfresse halten oder, wenn sie das nicht können, sich im Knast ficken lassen. Dazwischen können diese islamkritisierenden Untermenschen wählen, da sind wir nicht so. Die sollen uns kennenlernen. Wäre doch gelacht!" Danke, Frau Ministerin. (2014).

The member of German federal state parliament, Minister of justice Dr. plag. Lydia Intrig-Toussi (29) of the German Demokratische Einheitspuppen-Partei (DEPP) mounts her modest-sized, tax-funded and CO2 privileged official car and is about to go off for making laws in Parliament. In order to confess her deeply tolerance-dominated and Basic-Law-compatible democratic sentiments publicly, she has given order to attach a sticker to the rear of her official car: "Who doesn't share my opinion, is a NAZI for me, who has to be kicked in his face in a good antifascist manner by using criminal laws! " It would be intolerable and unacceptable for her if she was not able to silence all the voices who show the audacious insolence to disagree publicly with her progressive do-gooder-ideology and to ask inappropriate questions. But let's give her the chance to make her view heard about a special aspect of her governance: "Islam belongs to Germany. Everybody who queries this or publicly criticizes Islam, who even quotes the Koran or the Sunna without being a professed Muslim, deserves the paragraph gag so deep in his Nazi throat, that he chokes on his own vomit of hatred.  We will indeed take care of that. Finally, we are government and are therefore always right. Fuck fundamental rights, perhaps even in aid of the long-established German population with Nazi-great-grandparents. That would take the biscuit. With their eternal German guilt they are nothing but onlookers in our colorful, diverse society model and shall deliver their tax money for erection of new large mosques, otherwise keep silent their brown shitfaces or, if they can't do that, get fucked in prison. Between these alternatives the Islam-critizising subhumans may choose, we won't be that hard on them. Let them get to know us. It would be silly to think we might not succeed!" Thank you, Madam Minister. (2014).

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Betriebsfeier-Feldversuch.

Conny Zuseh bleibt der Betriebsfeier zwar fern, nimmt aber dennoch Anteil am bunten Treiben der ausgelassenen Kollegen. Während der firmeneigene Fotokopierer unter erhöhtem Alkoholpegel und zum allgemeinen Gaudium der Festgesellschaft bei der Dokumentation mitarbeiterspezifischer Gesäßtopographie Verwendung findet, nutzt Conny die Gelegenheit, seine Mustererkennungs-Software anhand vorliegenden Hintern-Bildmaterials zu verfeinern und einen diesbezüglichen Feldforschungsaufsatz ins Diktiergerät zu sprechen. (2005).

Company party field test. Conny Zuseh fails to appear at the company party, but takes share in the hustle and bustle of the boisterous colleagues. While the proprietary photocopier is used under elevated alcohol level and the general amusement of the festive company for documenting employee-specific buttocks topography, Conny takes the opportunity to refine his pattern recognition software (based on available butt-visual material) and to speak a relevant field research essay into the dictaphone. (2005).





Mittwoch, 1. Oktober 2014

Gastronomie an außergewöhnlichen Orten.


Eine Sitzgruppe im Strom über den Niagarafällen. Romantisches Essen zu zweit. Sie studiert die Nachrichten in ihrem Smartphone und beschwert sich: "War ja klar! Kaum habe ich von unserem Romantik-Frühstücksprojekt erzählt, tafeln die Schmitts am Ätna und die Schulzes am Kältepol der Erde!" (2010).


Gastronomy in extraordinary locations. A seating area in the river above Niagara Falls. Romantic dinner for two. She is studying the news in her smartphone and complains: "That was a given! Barely have I announced our romantic breakfast project, the Smiths are dining on Etna and the Millers at the cold pole of the earth!" (2010).