Mittwoch, 13. März 2013

Steueramnestie.

Im Sommer 2003 erhoffte sich die rot-grüne Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) eine Erhöhung der Steuereinnahmen durch das befristete Angebot an Steuerhinterzieher, straffrei auszugehen, wenn die Steuerhinterziehung freiwillig bei den Finanzbehörden angezeigt wird. Es hätten im Fall der freiwilligen Selbstanzeige lediglich die im Ausland hinterzogenen oder verkürzten Steuern nachgezahlt werden müssen. Im Bild Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD), der aus den Tiefen des Haushaltslochs um amnestiefähige Nachzahlungen bettelt, seine Stiefel im Gesicht der Steuergerechtigkeit. Jeder ehrliche Steuerzahler mußte sich verschaukelt vorkommen angesichts der rückwirkenden Vorteile, die den unehrlichen durch die Amnestierung geboten wurde. Aber Eichel, Schröder und Genossen waren an der Regierung, und sie brauchten das Geld. (Karikatur von 2003).

Tax amnesty. In summer 2003, the red-green government under Chancellor Gerhard Schröder (SPD), tried to increase tax revenues by temporarily offering impunity to tax evaders, provided that they voluntarily disclose their volume of tax evasion to authorities. In that case only the evaded  taxes abroad had to be paid. In the image Finance Minister Hans Eichel (SPD), who begs from the depths of the budget gap for amnesty enabled payments, his boots in the face of fair taxation. Every honest taxpayer had to feel being taken for a ride given the retroactive benefits that were offered to the dishonest by that amnesty. But Eichel, Schröder and comrades were government and they needed the money. (Caricature as from 2003).