Montag, 16. April 2012

Carte de visite.

Station Nr. 6 des "Kapitänsweges", ein Pfad, der Touristen und Besucher an ausgewählte schöne Stellen der Stadt Flensburg leiten soll. An jeder Station bietet ein markig gestaltetetes Schild Bilder und Texte zu Geschichte und Gegenwart im Umkreis der Informationstafel, in Dänisch auf der einen, in Deutsch auf der anderen Seite. Die Idee ist im Prinzip richtig. Leider nicht zu Ende gedacht, denn der Zahn der Zeit kennt auch bei diesen Schildern keine Gnade. Und nach einer gewissen Zeit ist ein Verfallszustand erreicht, den man als "Punkt der Nichtwiederkehr" bezeichnen muß, wobei die die Stadt Flensburg dankbar sein kann, wenn die Touristen sich nur vom Kapitänsweg abwenden. Wer mag derart verdreckte  und unlesbare Schilder noch ansehen? Der Aufkleber am linken Pfosten, der versichert, man sei gegen Nazis, macht sicherlich einiges vom schlechten Eindruck wett. Aber wird es reichen, um über die braunen Schlieren ein paar Zentimeter weiter hinwegsehen zu lassen? (Foto von 2012).

Station No. 6 of "Kapitänsweg"/ captain's path, which is to lead tourists and visitors to beautiful spots of the town of Flensburg. At each station a plate shows images and texts on history and present within the perimeter of the information panel, on the one side in Danish language, in German on the other. The idea is basically correct. Unfortunately not thouroughly thought through, because the ravages of time know no mercy, also for these signs. And after a certain time an expiration condition is reached, which must be indicated as a "point of no return" where the city of Flensburg can be grateful, if tourists stay away only from Kapitänsweg. Who likes to see such dirty and unreadable signs yet? The sticker on the left post, which assures that Nazis are not welcome here, surely compensates some of the bad impression. But will it be sufficient to allow a blind eye to brown streaks a few inches away? (Photo as of 2012).