Samstag, 29. Dezember 2012

Schneefrau.



Eine kleine Klimaschutz-Jungfrau. Kurzfassung des Märchens: Sie wollte gegen die Erderwärmung demonstrieren, nackt, so wie  man es bei PETA auch tut. Gefror durch Ungunst der klimatischen Verhältnisse bei dieser Gelegenheit zu Eis. Skulptur von Götz Wiedenroth, entstanden unter Verwendung von Flensburger Dezemberschnee 2012.


Snow woman. A litttle climate-protection-maid. Summary of the story: She wanted to demonstrate against global warming, naked, just as they do at PETA. Froze to ice on this occasion due to unfavorable climatic conditions. Sculpture by Götz Wiedenroth, created using December snow, 2012, in Flensburg, northern Germany.

Montag, 24. Dezember 2012

Freude. Schmückt die Säle.


Nach gutem Brauch: fesselt und knebelt den Störenfried/ den Barden/ den Weihnachtsmann. Und dann bringt Wildschwein auf den Tisch. Laßt das Fest beginnen! (2012).

Joy. Deck the halls.  Good practice: bind and gag the troublemaker / the bard / Santa Claus. And then bring boar roast to the table. Let the party begin! (2012).

Sonntag, 23. Dezember 2012

Fest des Pentagramms, des fünfzackigen "Weihnachts"-Sterns.


Vor dem Geschenkeverteilen hält der Rote Heerschau. Die Rentiere paradieren vor ihm in endlosen Kolonnen. Es erzittert der Boden des Roten Platzes vom Gleichschritt der knallenden Hufe. Von allen Türmen, Kuppeln, Masten und Weihnachtskarten, aus allen Fenstern, von allen Tannenbäumen leuchten die Roten Sterne und künden vom Umverteilungs-Klassenauftrag des Weihnachtsmannes. Solve et coagula. (2012).

Feast of the pentagram, the five-pointed "Christmas" star. Before distributing gifts the Red enjoys a draught animals' review. The reindeers parade in front of him in endless columns. The ground of Red Square is shaken by the lockstep of popping hooves. From all towers, domes and and flagpoles, from Christmas cards, from all the windows and all Christmas trees the Red Star lights up, and bears witness to the redistribution class struggle order of Santa Claus. Solve et coagula. (2012).

Freitag, 21. Dezember 2012

Abstimmungshände hoch oder es knallt.

Amokläufe, Terroranschlägen gleich, spielen jenen politischen Kräften in die Hände, die ideologisch motiviert von der allgemeinen Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte träumen. Und zugleich von der Ausdehnung der staatlichen Besteuerungs- und Repressionsmöglichkeiten. Die Cui-bono-Frage bei solchen traurig und angsterfüllt stimmenden Ereignissen ist klar zu beantworten. Gleich ob man die offiziellen, immer wiederkehrenden Einzeltäter-Darstellungen glauben mag oder nicht. Hier sitzt ein Politiker mit seinem Computerspiel "Regulierungsmania II", das packende Action frei ab Bundestags- oder Landtagsmitglied verspricht, vor dem Monitor und hantiert mit seinem Freudenstock/ Joystick. In der Bildschirmdarstellung detonieren die Blendgranaten, die er so faszinierend findet: Waffenverbot. Einzelgänger umerziehen. Computerspiele verbieten. Kontrolle. Die Dame des Hauses resignierend: "Ach dieser Amoklauf neulich ... jetzt sitzt er wieder tagelang vor seinem Lieblingsspiel - unansprechbar!" (2006).

Voting hands up or else. Shootings, terrorist attacks alike, strengthen the very political powers who ideologically driven dream of the general restriction of civil liberties. And also of the expansion of state taxation and increased governmental repression. The cui bono question in such sad and fear provoking events is to answer clearly. Whether you are inclined to believe the official and always repeated lone gun man plot or not. Here is a politician sits with his computer game "Regulatory Mania II", that promises thrilling action free for Members of Parliament, before the monitor and handles his joystick. On the screen detonating stun grenades, which he finds so fascinating: "Ban weapons. Reeducate loners. Ban computer games. Control." The lady of the house with resignation: "Oh this rampage the other day ... now he's back for days before his favorite game - unresponsive!" (2006).

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Siegeszug der Nacktscanner-Technologie.

Wenn technisch die Möglichkeit besteht, automatisiert alles zu ermitteln, was Menschen mit sich führen, ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Zum Beispiel die Absicherung von öffentlichen Papierkörben gegen unerwünschte Befüllung mit privatem Hausmüll, wie hier gezeigt. (Innenstadtattraktivierung: der intelligente Papierkorb mit Durchblick. "Klappe bleibt gesperrt. Sie haben Hausmüll bei sich! ... Sie sind eine Krähe!") Wenn zusätzlich die technische Möglichkeit besteht, automatisiert zu ermitteln, wer gerade an einem bestimmten Papierkorb vorbeigeht, lassen sich Besitzverhältnisse, Aufenthaltsorte und Bewegungen, Zeitvertreib und fiskalischer Status vorzüglich beurteilen. Der Nacktscanner könnte mit einem RFID-Lesegerät gekoppelt werden. RFID steht für "radio frequency identification", also Identifikation über Funkfrequenz, und erlaubt die Erfassung des Datenhinhalts, der auf einem winzigen, batterielosen Schaltkreis hinterlegt ist. Dieser Datenhinhalt kann beträchtlich groß sein. Und die Erfassung kann einfach im Vorbeigehen oder Vorbeifahren erfolgen. So einen Schaltkreis haben Sie gar nicht bei sich, sagen Sie? Vielleicht nicht, vielleicht noch nicht. Was alles in den messingfarbenen Chips auf den Plastikkarten untergebracht ist, die wir neuerdings mit uns herumtragen - wer weiß es. Auffällig ist jedenfalls, daß die staatliche Verwaltung ihren Bürgern immer mehr von diesen Dingern aufdrängt, sei es als "elektronischer Personalausweis", sei es als "elektronische Gesundheitskarte". Die Datenerfassung gerät immer mehr in den Bereich des Unsichtbaren und Nichtwahrnehmbaren. Es wird immer schwerer, zur Kenntnis zu nehmen, wer wann was auf welche Weise zu welchem Zweck über den Bürger und sein Verhalten zur Kenntnis nimmt und was er mit diesen Erkenntnissen anstellt. Technologische Möglichkeiten entwickeln sich, sie bieten neue Möglichkeiten für Staat und Wirtschaft, und diese Möglichkeiten werden genutzt. Bei der Vereinfachung der Warenlogistik (dort wurde die RFID-Technologie zuerst eingesetzt) hat der Bürger als Konsument Kosten- und Preisvorteile davon. Bei seiner eigenen Verwandlung in ein wandelndes Datenpaket dürfte er, wäre er sich dessen voll bewußt, weniger glücklich sein, auch wenn man ihm das alles mit Neusprech wie "schlanke Verwaltung" schmackhaft zu machen versucht. Die Tage einer Müllabrechnung mit genauer Stückliste des weggeworfenen Hausmülls bis auf die letzte Kartoffelschale sind, beurteilt nach den sich abzeichnenden technischen Möglichkeiten, nicht mehr fern. Und die Tage eines total veänderten gesetzlichen Begriffs von Menschenrechten, Datenschutz, Privatheit, Würde und Informationsfreiheit wohl auch. (Karikatur von 2010).

Triumph of body scanner technology. If it is technically possible to figure out automatically everything what people carry with them, there is a host of possibilities. For example, the protection of public litter bins from unwanted filling with private household waste, as shown here. (Making city centers more attractive - the intelligent litter bin looking through! "Door remains locked because you have trash with you! ... you are a crow!") If, in addition, there is a technical device mounted just on a particular litter bin that allows to determine automatically who passes by, this means an excellent possibility to assess ownership, whereabouts and movements, and fiscal status . The body scanner could be coupled to an RFID reader. RFID stands for "radio frequency identification", i.e. identification by radio frequency, and enables the caption of data that is stored on a tiny, battery-free circuit. This data stock can be considerably large. And the captioning can be done simply while passing or driving by. Such a circuit you do not have with you, you say? Maybe not, maybe not yet. All of what is housed in the brass-colored chips on the plastic cards that we carry around with us - who knows. It is striking in any case that the state administration imposes its citizens more and more of these chips, whether as "electronic identity card", or as "electronic health card". The data captioning process is more and more invisible and unperceivable, following technological development. It becomes harder and harder to take note of who in the world is taking note of a particular citizen's behavior regarding the kind of data he collects, when he collects,  how he does it, for which purpose he does it and to whom he transfers the gained knowledge about this particular citizen. Technological capabilities develop, they provide new opportunities for government and industry, and these opportunities are taken use of. In simplifying product logistics (RFID technology was first used there), the citizen as a consumer takes cost and price advantages thereof. Of his own transformation into a walking data package he would, fully aware of, be less happy, even if government tries it all to make this stuff tasty to him with Newspeak as "lean management". The days of a garbage billing with an accurate list of discarded household waste up to the last potato peeling are not far away, judged according to the emerging technological possibilities. And the days of a totally changed legal concept of human rights, of data protection, of privacy, of dignity and freedom of information probably as well. (Caricature as of 2010).

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Mondlandung.


 Am 30. Oktober 2012 um 08.27 Uhr landete der Mond auf einem weichen rosa Wolkenkissen. Beobachtet von Flensburg, Schleswig-Holstein, aus. (2012).

Landing of the Moon on soft pink cloud cushions. October 30th, 2012, 8.27 am. Observed from Flensburg, northern Germany. (2012).

Montag, 17. Dezember 2012

Weihnachtszeit - Passionszeit.

An der Kasse eines Warenhauses bezahlt ein Kunde seinen Einkauf. Sein Besuch wird durch knietiefen virtuellen Kitschsirup erschwert, durch den er sich seinen Weg watend bahnen muß. Von der Decke träufeln unablässig sämige Tropfen jener mehr als wohlbekannten Weihnachtsklänge, die dem Kaufhausmanagement noch nicht allgemein bekannt genug zu sein scheinen, und erhöhen die klebrige Deckschicht am Boden im Dreivierteltakt. Sie ist für einige Unglückliche bereits zu hoch geworden, und sie haben sich in ihr Schicksal gefügt. Es ist Weihnachtszeit, und nicht jeder kommt zurück. Bleiben Sie übrig. (2005).

Christmas season - Lent. At the cash register of a department store a customer pays his purchase. His visit is complicated by knee-deep virtual kitsch syrup through which he must make his way wading. From the ceiling constantly creamy drops of those more than well-known Christmas sounds dribble (which the store management apparently still esteems being not well-known enough to the public) and are increasing the sticky coating on the ground in a three-four time. It has already become too high for some unfortunate, and they have come to terms with their fate. It's Christmas time, and not everyone comes back. Stay over. (2005).

Samstag, 15. Dezember 2012

SPD. Kapitalismus. Heuschrecken.

Die SPD. Nach vorne über Kapitalismus und "Heuschrecken" schimpfen, die aus Profitgier alles aufkaufen, um es danach arbeitsplatzvernichtend wieder zu verscherbeln. Und hintenrum über die von ihr betriebene gesetztliche Liberalisierung des Bankenmarktes ("Verbriefungen", "Asset Backed Securities", Ankurbelung des Ankaufs von "Subprime"-Papieren) denselben Heuschrecken den roten Teppich ausrollen und damit die Grundlage für die Finanzkrise in Deutschland legen. Im Bild wird der Schöpfer des Heuschrecken-Begriffs, der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering, zu seinem Unbehagen von den internationalen Finanzinvestoren auf der Straße begrüßt: "War angenehm, mit Ihnen Geschäfte zu machen!" Welche Worte wären ihm in dieser Situation besser in den Mund zu legen als Heinrich Heines Verse: "Blamier'mich nicht mein liebes Kind/ und grüß' mich nicht unter den Linden/ wenn wir nachher zu Hause sind/ wird sich schon alles finden." (2005).


SPD. Capitalism. Locusts. The German Social Democrats of SPD party. Rants in the front on capitalism and "locusts" who buy up everything in order to sell it again with greed for profit and laying off a plentiful of employees. And rolling out the red carpet at the back door for those locusts by liberalizing the laws on the banking market ("securitization", "Asset Backed Securities", stimulating purchase of "subprime" bonds), in doing so laying the foundation for the financial crisis in Germany. In this caricature the creator of the locusts concept, the SPD chairman Franz Muentefering,  to his discomfort is being greeted by international financial investors on the street: "Was nice to do business with you!" What words in this situation would fit better for putting in his mouth than Heinrich Heine's lines ". My dear child - don't disgrace me / and don't greet me in the Linden Ave. / when we later meet at home / everything will itself resolve." (2005).

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Tanz- und Musiklokale. GEMA-Gebühren. Notentaxameter.

Produktneuheit von der discocontact-Messe. GEMA-Gebühr wird künftig nach gehörten Noten berechnet. "Ohne den Notentaxameter, den Mandy auch jetzt vorführt, werden Disco-Besuche nach der Einigung mit der GEMA nicht mehr möglich sein!" (2012).

Dance and music settings. GEMA fees. Note taximeter. New product shown at discocontact exhibition. GEMA fee is in future calculated according to number of heard notes. "Without the note taximeter, which Mandy is showing off even now, disco visits according to agreement with GEMA won't be possible anymore!" (2012).

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Santa Claus oder: eine weihnachtsmännliche Tragödie.

Nach 2012 Jahren endgültig die Schnauze voll von Rentiergeruch, Schlittengeschirrgeklirre, Glitzersternen und vor allem diesem unpraktischen, schlecht wärmenden und albern aussehenden rot-weißen Wams. Wohlan, dem Frust ein Ende. Mit Karacho hinein in Korruption, Schlechtigkeit und Verderbnis. Eine Wiedergeburt, das wahre Ich entdecken. Verjubeln, verprassen, verjuxen, verballern die Geschenkpakete für die ewig undankbare Menschenkinderbrut. In den Wind geschrieben die jahrtausendelange pünktliche Pflichterfüllung, nun endlich ein Alternativprogramm erleben, mit Drogenmißbrauch, Alkoholabusus, Bordellbesuch. Leer ist der Sack, voll ist der Bauch, ab ist der Bart. Und dann beseligt lallen: "Und da ihr sowieso nie b... brav seid ... habe ich ALLES verspielt, jawohl!" (1997).

Santa Claus, or: a christmas male tragedy. After 2012 years, finally fed up with reindeer smell, jangling slide stuff, glittering stars and, in the first place, this impractical, poorly warming and silly-looking red and white attire. Well, an end to frustration now. Full tilt into corruption, wickedness and depravity. A rebirth, discovering the real me. Squandering the gift packages dedicated to the eternally ungrateful brood of mankind. Written in the wind the millennia of timely fulfillment of duty, finally experience an alternative program, with drug abuse, alcohol abuse, brothel visit. Empty is the bag, filled the stomach, cut off the beard. And now babble blissfully: "And since you are never g ... good anyway ... I gambled ALL, yes!" (1997).

Freitag, 7. Dezember 2012

Vorstandsgehälter.


Auf dem Dach der Bürotürme drehen sich neuerdings weithin sichtbare Anzeigetafeln, auf denen tagesaktuell das kumulierte Jahresgehalt des CEO versichtbart wird. Im Nachbarturm erörtern zwei Topmanager die Lage: "Nützt nichts. Wir brauchen auch so ein Ding auf dem Dach, sonst werden die Märkte mißtrauisch!" (2003).

Displaying remuneration on top of the board floor. On the roof of office towers recently highly visible display panels rotate on which the cumulative annual salary of the CEO is being shown, updated on a daily basis. In neighboring tower two top managers discuss the situation: "It's no use. We also need such a thing on the roof, otherwise the markets grow to suspect." (2003).

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Himmelsgemälde (16).


Abendhimmel und Wolkenbild über Flensburg, 26. August 2010.
 
Sky painting. Evening sky and cloud picture above Flensburg, northern Germany, August 26, 2010.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Der Reiz des Verbotenen: Bückware in der Videothek.

Über den Tresen des Videoverleihs wird eine Filmkassette gereicht. Zwei übergewichtige Jugendliche nehmen sie entgegen. "Schon wieder 'n Porno?" -- "Nee - 'ne Sammlung verbotener Fast-Food-Werbespots!" Besorgt ermahnt der Videothekar: "Aber sagt's niemandem - sonst bin ich meine Lizenz los!" (2004).

The allure of the forbidden: Hot stuff at the video store. Over the counter a film cassette is being served. Two overweight adolescents receive them. "Porn again?" - "No - collection of forbidden fast food commercials!" Video store clerk, worried: "But tell nobody - or I'm going to loose my license!" (2004).

Energiepolitik ist Energiepreispolitik.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement (SPD), wendet sich an die Abgeordneten der Bundestagsfraktion. Zur Abstimmung steht die Frage, ob mehr Wettbewerb im Energierecht zugelassen werden sollte, ob Konzessions- und Demarkationsverträge, die aus uralten Zeiten stammen, abgeschafft werden sollen. Die Frage wird von den Abgeordneten geschlossen verneint. Inwieweit diese Entschlossenheit mit den Nebenverdienstanschlüssen über den Häuptern der tüchtigen und sympathischen Parlamentarier zusammenhängt oder mit dem Umstand, daß diese unter den Anschlüssen zusammenhängen, kann hier nicht im Ansatz beantwortet werden. (2005)

Energy policy is energy pricing. The Federal Minister of Economics and Labour, Wolfgang Clement (SPD), turns to members of the parliamentary party. Subject to vote is the question of whether more competition should be allowed in the energy law, whether concession and demarcation agreements that come from ancient times should be abolished. The question was unanimously denied by the MPs. To what extent this determination is linked with the casual earnings ports over the heads of the efficient and sympathetic parliamentarians or with their connections to these ports cannot be answered here. (2005).




Mittwoch, 28. November 2012

Gnocchi in Kräuterpesto.

Menüanschrieb an der Tafel: Njocki in Kräuterpesto. Die junge Servicekraft im Restaurant rechtfertigt sich: "Ich weiß wohl, daß es "Gnocchi" geschrieben wird, aber dann sagen die deutschen Gäste immer "Gnotschi" und die italienischen verdrehen die Augen!" (2006)

Chalk-noted menu on the blackboard: Njocki in herb pesto. The young waitress in a restaurant justifies herself: "I am well aware that it is written "gnocchi", but then the German guests always say"gnotchi"and the Italian roll their eyes!" (2006)

Montag, 26. November 2012

Bezauberndes Purpur.


In farbigen Trauben stehen die Beeren
und fangen den Blick, ihn zu lehren:
auf der Palette der Vegetatione
ist auch zwo-fünf-neun-zwo-Pantone.
(2012)



Charming purple.
In colored grapes bound each berry
and catch my look to teach me:
on the palette of vegetati-on
is also two-five-nine-two-Pant-one.(2012)

Freitag, 23. November 2012

So geht Nutzenmehrung: Lobbyismus in der Bannmeile.

Parlamentariern das Leben angenehm machen und ihr Wohlwollen gewinnen. Vor dem Deutschen Bundestag in Berlin, Reichstagsgebäude, bieten in diesem Fall Vertreter der Privaten Krankenversicherung Preisvorteile feil. Rabattwochen bei der PKV. Die Abgeordneten, das Reichstagsgebäude verlassend, schlendern durch ein buntes Messedorf der Beitragsnachlässe und Sonderangebote. "Der Clou: minus 8% für die CDU.", "So geht Nutzenmehrung: Bei Abschluss ein Goldfüller gratis!", "Alles muß raus!", "Hier sparen Sie richtig. 10% Politrabatt!", "Das kann kein Genosse links liegen lassen!", "Nur heute: Für FDP 4,5% Beitragsnachlaß!", "SPD Schnäppchen jetzt!". (2012).

This is how generating of value works: Lobbying in the restricted zone. Make life pleasant for MPs and win their favor. Before the German Bundestag in Berlin (Reichstag, plenary hall), in this case representatives of the private health insurance offer bargain price advantages. Discount weeks at PHI. The deputies, leaving the Reichstag building, are strolling through a colorful village of contribution discounts and special offers. "The best part. Minus 8% for the CDU party", "How to use generating of value: Upon completion a gold fountain pen free ",  "Everything must go", "Here you save money - 10% discount for politicians", "This no comrade can skate over "," Only today! For FDP party 4.5% contribution estate "," SPD party bargain now! ". (2012).

Donnerstag, 22. November 2012

Unmut auf dem öko-zertifizierten Friedhof.

Am Friedhofstor neuerdings ein Automat für die Urnen-Rückgabe gegen Pfandbon. "Allmählich geht mir dieser Nachhaltigkeits-Terror auf die Nerven!" (2003)

Resentment on the eco-certified graveyard. At the cemetery gate there is an urn deposit machine issuing receipts, recently installed. "Gradually this sustainability terror gets on my nerves!" (2003)

Mittwoch, 21. November 2012

Flensburg hat ein Schiffahrtsmuseum und ein Schifffahrtsmuseum, beide unter einem Dach.


Auf dem roten Schild rechts die gut lesbare Schreibweise mit zwei f, auf den Fahnen die bürokratisch-obrigkeitlich angeordnete neue Schreibweise mit drei f, welche bemüht zu sein scheint, auf lautmalerische Weise entweichenden lauen Orthographiemief darzustellen: Schiffffffffahrtsmuseum. (2012)

Flensburg, a town in northern Germany, has a maritime museum, its German word written with two f,  and a maritime museum, its German word written with three f, both under one roof. On the red plate on the right we see the well- legible spelling with two f, on the flags, however, the bureaucratic-authoritarian arranged new spelling with three f, which seems to endeavour representing the noise of escaping orthographic narrow-mindedness in an onomatopoetic way: Schiffffffffahrtsmuseum. (2012)


Hier das rote Schild noch einmal in Großaufnahme.  Motto: "Rund um Dampf, Rum und Segel". Den Sponsor, die Flensburger Sparkasse, gibt es unter diesem Namen längst nicht mehr. (2007).

Here the red sign again in close-up. Motto: "On steam-, rum- and sail-related topics." The sponsor,  Flensburger Sparkasse savings bank, does no longer exist under this name for years. (2007).

Hier das Emblem, das auf den Flaggen im ersten Bild zu sehen ist, in einer älteren Variante mit zwei f: Schiffahrtsmuseum. (2007)

Here the emblem which is seen on the flags in the first image in an older version with two f: Schiffahrtsmuseum.(2007)

Die Fassade des Schiffahrtsmuseums in der Totalansicht, gesehen vom Straßenzug "Schiffbrücke" aus. Zwei f. (2004).

The facade of the Schiffahrtsmuseum Maritime Museum in the total view, seen from"Schiffbruecke" street. Two f. (2004).


 Eine Gedenktafel. "Dieses Haus wurde 1842 von der dänischen Zollbehörde erbaut. 1864 übernahm es Preußen, 1945 das Land Schleswig-Holstein. 1979 beschloß die schleswig-holsteinische Landesregierung den Umbau zum Schiffahrtsmuseum. Am 12. Mai 1982 hinterlegte Finanzminister Rudolf Titzck zur Erinnerung an den Beginn der Umbauarbeiten an dieser Stelle eine Urkunde." Unfreiwillig wurde die Gedenktafel in späteren Zeiten auch Erinnerungsstück an den alldeutschen Rechtschreib-Reformblödsinn. Denn spätere Generationen werden sich fragen, warum auf dieser Tafel Schiffahrt und nicht Schiffffffahrt steht. (2007).

A commemorative plaque. "This house was built in 1842 by Danish customs authorities. 1864 Prussia took it over, in 1945 the state of Schleswig-Holstein. In 1979 the Schleswig-Holstein state government decided its transformation into a maritime museum (Schiffahrtsmuseum). On May 12, 1982 Finance Minister Rudolf Titzck to commemorate the beginning of the renovation work filed at this point a certificate. " Involuntarily, the plaque in later times became also memento of the Pan-German spelling reform nonsense. For later generations will wonder why on this tablet "Schiffahrt" is written and not "Schiffffffahrt". (2007).

Montag, 19. November 2012

Roter Oktober.


Restlaub im Sonnenglanz am Abend eines klaren Flensburger Oktobertages. (2012).

Red October. Residual foliage in the evening sunshine of a clear October day in Flensburg, northern Germany. (2012).

Freitag, 16. November 2012

Goldener Herbst: In Flensburg hängengeblieben.


Blätter eines Ahornbaums, die ins Geflecht eines Maschendrahtzauns geweht wurden, leuchten in der Herbstsonne über Flensburg. (2012).

Golden Fall: trapped in Flensburg. Maple leafs that were blown into a wire mesh fence are shining in the autumn sun above Flensburg, northern Germany. (2012).

Standzeit-Indikator.


Das Rad eines Geländewagens zur vorwiegenden Nutzung auf Teerstraßen ("SUV"), der schon längere Zeit auf einen Käufer wartet. Das Fahrzeug steht auf dem Ausstellungsgelände eines Mercedes-Benz-Vertragshändlers, der fahrbare Untersätze dieser Art unter dem Werbemotto "Junge Sterne" anpreist. Der Blick auf das kreisrunde, braun überzogene Gebilde hinter dem Siebenspeichenrad erinnert allerdings daran, daß die Alterung bei dieser Art Stern nicht nach Jahrmilliarden rechnet, sondern allenfalls nach Monaten oder Halbjahren. Selbst "braune Zwerge" unter den Sonnen brauchen erheblich länger, um Rost anzusetzen. Und Bremsscheiben haben sie auch nicht. (2012)

Life indicator. The wheel of an all-terrain-vehicle for the predominant use on tarred roads ("SUV"), which is waiting for a buyer already a longer time. The vehicle stands at the exhibition site of a Mercedes-Benz dealer extolling vehicles of this type by using the advertising slogan "Young Stars". The view of the circular, brown-covered structure behind the seven-spoke-wheel reminds, however, the fact that aging of this type of star is not counted in billions of years, but at most in months or half-years. Even "brown dwarfs" among suns need much longer starting to rust. They also don't have disk brakes. (2012)

Donnerstag, 15. November 2012

Conny Zuseh: Schöne neue Welt mit Radio Frequency Identification (RFID).

Segen und Fluch der Chipeinpflanzung (Verchippung) in den menschlichen Körper, die derzeit noch freiwillig ist. Sie ermöglicht beispielsweise Hilfestellung für blinde Personen an der Bushaltestelle: "Guten Tag Herr xxx, Sie stehen an Haltestelle Teichweg der Buslinie 12. Nächste Abfahrt 22.12 Uhr, das ist in 15 Minuten!" Sie ermöglicht aber auch die vollständige Überwachung jedes Bürgers, seines Aufenthaltsorts, seiner Aktivitäten, die öffentliche Bekanntgabe seiner privatesten Daten - letzteres natürlich nur im Falle bedauerlicher Versehen. Natürlich: "Sie sind erkannt, Herr Zuseh, wo Sie stehen, sehen Sie selbst! Ihre Steuererklärung für 2009 ist überfällig. Sie haben einen GEZ-Schuldsaldo von EUR 43,90. Sie sind seit 1.1.2010 Vielarbeiter-Vorsorgegeld-pflichtig. Ihre Klimaschutzergänzungsabgabe ist noch unbezahlt, desgleichen Ihr Amok-Präventionsbeitrag. Diese Information wurde Ihnen zum 3. Mal erfolglos verlesen. Es folgen unangekündigte Zwangs-Vollstreckungsmaßnahmen!" (2009).


Conny Zuseh: Brave New World with Radio Frequency Identification (RFID). Blessing and curse of (currently still voluntary) implanting RFID-Chips into the human body. It allows, for example, assistance for blind people at the bus stop: "Good day sir, you are standing at the bus stop Teichweg of busline 12. Next departure is 22.12 o' clock, which is in 15 minutes!" It also enables, however, the outright monitoring of every citizen, his location, his activities and the public announcement of his most private data - the latter, of course, only in case of a regrettable mistake. Of course: "You are recognized, Mr. Zuseh, where you are standing, you can see for yourself.  Your tax return for 2009 is overdue. You have a debit balance of EUR 43.90 with your radio licence fees. Since 1.1.2010 you are liable to pay contributions for newly established hard-worker-pension-fund! Climate protection additional levy is still unpaid, as is your amok prevention contribution. This information has been read to you for the 3rd time unsuccessfully. Following are unannounced coercive measures! " (2009).

Insolvenz: wem die "Frankfurter Rundschau" wirklich fehlen wird.

 "Na klar. Der feine Herr muß wieder auf linken Intellektuellen machen!" (2008)

Bankruptcy: Who really will be missing the "Frankfurter Rundschau" newspaper. "Sure. The fine gentleman must again pretend being leftist intellectual!" (2008)

Montag, 12. November 2012

Die Bäume schon wieder kahl.

Der gefühlte Jahreslauf in Zeiten globaler Abkühlung. (2010).

The trees already bare again. The sensed going by of a year's term in times of global cooling. (2010).

Samstag, 10. November 2012

Treu, doof und schimmerlos.

Der Bund der Steuerzahler mit einer Delegation in irgendeinem deutschen Ministerium oder EU-Amt für Irgendwas. Beim Aufsuchen der Toilette lohnt sich das Studium der Graffiti, denn sie offenbaren, womit man sich amtsintern auf frivole Weise brüstet: Letztes Jahr hab' ich wieder 14 Mios. in den Sand gesetzt, ihr Schlaffis! -- Das schaff' ich in 1 Woche! -- 1.000 Buchungstricks: App. 5293. -- Wenn ihr wüßtet, was verschwenden wirklich heißt -- 500-Euro-Noten übrig! Ideal zum Koksen. Zahlstelle App. 243 -- Was ist treu, doof und hat keinen Schimmer? -- Sooo'n Bart! Der Steuerzahler!. Latrinenmoral in deutschen Behörden (2003).

Loyal, goofy and naive. The Association of Taxpayers with a delegation in any German Ministry or EU-Office for Anything. During visit to the toilet it is worth studying graffiti, because they reveal in which frivolous way civil servants are used to brag: I managed to muck up 14 Mios. last year I again, you wimps! -- I can do that in 1 week! -- 1,000 booking tricks: phone 5293 -- If you only knew what waste really means -- 500 euro notes left! Ideal for taking a coke. Paying Agent phone 243 -- What is loyal, goofy and has no clue? -- That joke is as old as the hills! The taxpayer!. Latrine's moral in German authorities (2003).

Donnerstag, 8. November 2012

Schlußverkauf, Rabatt und Negativpreise.

Geiz-Rabattz zum Winterschluß. Markt paradox. Kundin und Verkäufer reden nicht mehr über Preise, sondern nur noch über die Höhe des Rabatts. In diesem Fall zahlt der Verkäufer aus seiner Kasse drauf, damit der Kunde die Ware abnimmt. Sogenannter Negativpreis. Diese Marktparadoxie kann auch beim Abverkauf überschüssigen deutschen Windstroms ins Ausland beobachtet werden, wenn der Wind stärker weht als bei der Strombedarfslage im Inland erforderlich. Dann muß der Strom weg, und der Verkäufer hat keine Wahl, er muß ihn zusammen mit seinem Geld irgendwo losschlagen. Will sagen, die Zwangskonsumenten haben keine Wahl, die den Windenergiezirkus finanzieren müssen, ob sie wollen oder nicht. Aber die sind Marktabschaffung und Draufzahlen ja gewohnt. Auch dann, wenn sie bei Windstille Atomstrom aus dem Ausland ankaufen müssen. (2003).

Final sale, discount and negative rates. Avarice kicking up a fuss at winter sales. Market paradox. Customer and seller are not talking about prices anymore, but only on the amount of the discount. In this case, the seller loses out from his till, so that the customer accepts the goods. So-called negative price. This market paradox may also be observed in selling surplus German wind power abroad when the wind is stronger than needed in respect of current situation on the domestic demand. Then, the wind-generated current has to go somehow, and the seller has no choice, he must strike it out somewhere, and pay any purchaser for being kind enough of accepting the expensively generated but needless power. That is, the forced consumers of wind-power have no choice, they have to finance the wind power circus, whether they like it or not. But yes, they are accustomed to paying surpluses and accustomed to market abolition. Accustomed to each and every madness - even when they have to buy nuclear power from abroad  in case of still air and the wind turbines standing idle. (2003).

Mittwoch, 7. November 2012

Obama-Wiederwahl: Karikatur vom 27.03.2012.

Von wegen Mikrofonpanne: Obama gibt beim Atomgipfel in Seoul (März 2012) offiziell das Ergebnis der kommenden US-Präsidentschaftswahlen bekannt. Beabsichtigt oder unbeabsichtigt werden seine Worte, die er seinem Gesprächspartner, dem Präsidenten der Russischen Föderation, Dimitrij Medwedjew, zuraunt, über eine offene Mikrofonanlage in die Saallautsprecher übertragen: "Dieses ist meine letzte Wahl. Nach meiner Wahl habe ich mehr Flexibilität!" Der Karikaturist fügte fiktiv Medwedjews Antwort hinzu: "Ich verstehe! Bei euren "Wahlen" steht der Sieger auch schon vorher fest. Das wird Wladimir Putin interessieren!" Nachdem mit Datum von heute (7.11.2012)  klar ist, wie die Dinge schon damals lagen, sei die bescheidene Frage angefügt: Hätte man sich den milliardenteuren Präsidentschafts-Wahlkampf in den USA nicht schenken können? 47 Millionen Amerikaner, die unter Obamas "change-" und "hope"-Präsidentschaft auf Lebensmittelmarken angewiesen sind, hätten sich vielleicht gefreut. (2012).

Obama-re-election: caricature as of March 27, 2012. Don't think of microphone mishap: Obama when participating in nuclear summit in Seoul (March 2012) officially revealed the result of the upcoming U.S. presidential elections. Intentionally or inadvertently his words as he whispers to President of the Russian Federation, Dmitry Medvedev,  over an open microphone system are amplified into the main speakers: "This is my last election. After my election, I have more flexibility." The cartoonist notionally added Medvedev's response: "I understand your case! In your "elections " the winner is certain even before election day as well. That will be interesting for Vladimir Putin!" After being clear with today's date (07/11/2012) that things were already clear then let the the modest question be added: was there no better purpose for the billion-dollar budgets spent on presidential campaigns in the United States? 47 million Americans who are dependent on food stamps during Obama's "change-and-hope"-presidency perhaps would have been happy. (2012).

Kinderteller im kinderfreundlichen Restaurant.

"Der Kinderteller "Käpt'n Blaubär", bitte sehr ..." Alternativ gibt es auch den Kinderteller "Micky Maus". Die Kinderteller "Biene Maja", "Kermit" und "Pinocchio" sind leider aus. (2008).

"The kid's menu" Käpt'n Blaubär ", please. ..." Alternatively, there's also kid's menu "Mickey Mouse". The kid's menues "Maya the Bee", "Kermit" and "Pinocchio" are at present unfortunately out of stock. (2008).

Dienstag, 6. November 2012

Wagner.

Der Komponist, Dirigent, Theaterregisseur und Schriftsteller Richard Wagner (1813-1883). Karikatur von 2007.

The composer, conductor, theater director and writer Richard Wagner (1813-1883). Cartoon as of 2007.

Montag, 5. November 2012

Terminatoren Arnie und Angie vor dem Messerundgang.

VIP-Parkplatz der CeBIT-Messe in Hannover, 2009. Rundgang von Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, und Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, ist für 11.00 Uhr angesetzt. Conny Zuseh wirft neugierig schon vorher einen Blick in eine seltsame Kammer. Ein Beamter, der mit der Montage der erwarteten Terminatoren-Stars betraut ist, herrscht ihn an: "Ab 11.00 Uhr steht da! Und jetzt gucken Sie nicht so, als ob Sie nicht erwartet hätten, was Sie hier sehen!"


Terminators Arnie and Angie before tour of the fair. VIP parking at the CeBIT trade fair in Hanover, 2009. Tour of Arnold Schwarzenegger, Governor of the U.S. state of California, and Angela Merkel, Chancellor of the Federal Republic of Germany, is scheduled for 11.00 o' clock. Conny Zuseh curiously gets already a quick look into a strange chamber. An official who is responsible for the assembly of the expected terminator-stars reprimands him in a barking voice: "From 11.00 clock stands there and now don't look as if you didn't expect what you see here!"

Freitag, 2. November 2012

Fremdsprache Euro: Slang der Trickser und Täuscher.

Ein Teppichbasar irgendwo im Orient. Ein Touristenpaar hört sich am Marktstand eines Händlers dessen anpreisenden Worte an. Inmitten der fremden Worte ertönen die ebenso fremd klingenden Worte 2.000 Euro. Das Paar wendet sich um Auskunft an seinen Führer: "Was heißt das auf deutsch? Wieviel ist das in D-Mark?" (2002).

Foreign language Euro: Slang of tricksters and deceivers. A carpet bazaar somewhere in the Orient. A tourist couple listens to the laudatory words of a market supplier. Amidst the foreign language words also the strange words Euro 2,000 are sounding. The couple refers to its guide for information: "What does that mean in German? How much is that in Deutsche Mark?" (2002).

Donnerstag, 1. November 2012

Waldrand im Herbst.


Woodside in Autumn. (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (56).


Mit uns für mehr Altermativlosigkeit.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for more there-is-no-alternative-thinking. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (55).


Mit uns für bedingungslose Geldgeschenke an Pleitestaaten.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for unconditional donations to bankrupt states. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (54).


Mit uns für mehr Diäten und mehr Dienstwagen.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for more allowance and more official cars. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (53).


Mit uns für mehr U-Boot-Geschenke an Israel.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for more submarine gifts to Israel. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (52).


Mit uns ein paar Streit-Spitzen zum pluralistischen Schein, sonst Meinungs-Eintopf.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us some staged disputes in order to keep up appearances of pluralism, but most of the time only uniformed opinions. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Dienstag, 30. Oktober 2012

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (51).



Mit uns für mehr Familienzerstörung.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for more family destruction. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (50).



Mit uns für mehr ESM und weniger Demokratie.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for more ESM and less democracy. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (49).



Mit uns für mehr Nacktscanner.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for more body scanners. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (48).



Mit uns heimliche Vaterschaftstests härter bestrafen.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. Punish secret paternity tests more severely with us. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Freitag, 26. Oktober 2012

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (47).



Mit uns jeden zum NAZI erklären, der nicht stramm auf Linie ist!  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us: declare anybody being a NAZI who is not tight in our formation of consenus! Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).

Demokratie: Alternativloser Wahlgang (46).



Mit uns für mehr Sorgen und Kopfweh.  Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) werben um Ihre Stimme. DEPP. Demokratische Einheits-Puppen-Partei. (2012).

Democracy: ballot with no alternative. With us for more worries and headaches. Philipp Rösler (FDP), Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD) and Claudia Roth (Alliance '90 / The Greens) asking for your vote.  DEPP. Democratic United Puppets Party.  (2012).